Hippologische Akademie
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des Internationalen Instituts für Pferde-Kommunikations- wissenschaft

Ich freue mich,

dass Sie meine Seite besuchen und wir auf diesem Weg miteinander ins Gespräch kommen.

Seit vielen Jahren suche ich das „Gespräch” mit Pferden. Wirkliche Verständigung mit diesen äußerst sensiblen Wesen geschieht kaum über die menschliche Sprache. Deshalb ist das zur Mode gewordene Schlagwort von „Pferdeflüsterern” nicht nur missverständlich, sondern auch oberflächlich. Wer Pferde wirklich verstehen möchte, 'flüstert' nicht mit ihnen, sondern lernt durch aufmerksame Beobachtung, zuzuhören. Nur dann erhält man verständliche Antworten und kann sinnvoll darauf reagieren.

Bevor ich meine Ansichten dazu erkläre, möchte ich Ihnen meinen Hintergrund schildern. Ich habe das Studium der Kommunikationswissenschaften und Psychologie erfolgreich absolviert und den Schwerpunkt meiner Forschung auf die Kommunikation mit Tieren gelegt. Lange Zeit verbrachte ich auf der kalifornischen Flag is up- Farm, wo ich durch die Zusammenarbeit mit Anna Twinney (der einzigen Chef-Instruktorin von Monty Roberts, die allerdings 2003 aus dem Team ausschied) und dem ehemaligen Farm-Manager Crawford Hall viel mehr lernte, als in einer Show von Monty auch nur angedeutet wird.

Was so dargestellt wird, als ginge es vorrangig darum, ein scheues Pferd vor Publikum in einen Hänger zu verladen oder zu „joinen”, wurde von ihnen mit wirklichem Leben erfüllt. Ihre fundierte Arbeit steht in einem starken Kontrast zu den Veranstaltungen einiger sogenannter Schüler, die im Sog dieser Mode mitschwammen und dabei den Umgang mit Pferden leider eher persifliert und zur Show degradierten.

Zu meinen weiteren Lehrern zählten so bekannte Pferdemenschen wie Mark Rashid, Caroline Resnick, Charles de Kunffy oder Jack Vance. Ich habe in der langen Zeit, die ich mit ihnen arbeiten durfte, weit mehr über Pferde erfahren und erfühlt, als ich es mir jemals vorstellen konnte. Das Wissen und Können dieser vier passionierten Pferdemenschen habe ich jeden Tag aufgesaugt und zu verarbeiten versucht.

Caroline Resnick zum Beispiel ist eine Mustangfrau, mit der ich aber auch Dressurpferde trainierte. Sie ist einer der wenigen Menschen, die ich kenne, die Pferde auf sehr intelligente Weise mit Futter trainieren können. Jack Vance ist ein alter Cowboy, 63 Jahre alt und sieht original aus wie John Wayne „in schlank”. Mit ihm habe ich Mustangs für die Gardner Ranch in Buellton, Kalifornien gezähmt und eingeritten. Als er mir mein erstes Paar Sporen schenkte, war das ungefähr so, als wenn einem der deutsche Bundespräsident das Bundesverdienstkreuz mit Brillianten verleiht.

Meine berufliche Entwicklung mit Pferden hat mich ab 1998 über Kelly Marks und Ian Vandenberghe in Oxfordshire/ England, nach Kalifornien, dann in das Learning Center in Marl/ Westfalen und seit 2005 nach Düsseldorf geführt. Im Laufe dieser Jahre konnte ich Hunderten von internationalen Studenten das nonverbale Kommunikationssystem und die spezifische Psychologie der Pferde erklären und sie mit diesen Gesetzen vertraut machen.

Meine Trainings- und Therapieerfolge bauen auf der Grundlage neuester ethologischer Erkenntnisse auf. Wer „nur aus dem Bauch heraus” mit Pferden umgehen will, muss ein begnadetes Genie sein. Ich glaube, dass solide und wissenschaftlich belegte Erkenntnisse über das Pferdeverhalten diesen Umgang sehr erleichtern.

Daher ist das, was ich jahrelang lernte und für mich weiterentwickelte, wahre Vertrauensarbeit zwischen Mensch und Pferd. Diese 2-Wege-Kommunikation ist echt und effektiv zugleich.

Die Art des Umgangs ermöglicht es Pferdebesitzern und Enthusiasten, eine zuvor nicht geahnte partnerschaftliche Qualität und Emotionalität in ihrer Beziehung zum Pferd zu erleben. Denn angewandte Pferdepsychologie und erfolgreiche, intelligente Kommunikation zwischen Pferd und Mensch funktionieren übrigens auch vom Sattel aus!

Ich freue mich auf einen ersten Kontakt und das Gespräch mit Ihnen.

Ihre

Linda Weritz M. A.